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Carnival of Subculture #5

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Nu isset bald soweit: grandioses Wetter, alte Bekannte treffen, die wundervoll bunte Demo kommt die Schillingbruecke runter, geiler Sound schallt aus den Boxen, super Programm in Sicht....Willkommen auf dem Carnival Of SubCulture, Pfingstsamstag, 14. Mai 2016

Uns ists wichtig, 'n paar Worte und Anregungen im Vorfeld loszuwerden.

Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Schaufenster der (nicht nur) Berliner linken, subkulturellen Szene entwickelt. Das ist genial - da gilts anzuknüpfen und mehr draus zu machen. Einer der Grundansätze unserer Bewegung ist die Unkommerzialität. Auch dieses Festival wird als politische D.I.Y. Veranstaltung auf dieser Basis organisiert.
Unsere wichtigste Intention ist ganz sicher nicht, daß Leute nur zum Konsumieren und Saufen kommen. Wiewohl das der Deckung unserer immensen Kosten guttut. Und ein Bierchen picheln bei einer netten Zusammenkunft gehört auch zu unserer Subkultur.

Gemeinsam Kämpfen und gemeinsam Feiern!

Da wir keinen Bock haben, unsere und eure Energie für zwar nette, aber hoffentlich überflüssige Soliparties zu vergeuden, wünschen wir uns 'ne Kostendeckung. Was danach üba ist wird im gemeinsamen Konsens an uns wichtige Projetkte verspendet. Natürlich sind Vorschläge aller Aktivisten erwünscht.
Wenn wir so 'ne Sause rocken wollen, ist es das Wichtigste, aufeinander Achtzugeben. Zupacken, wenn zu sehn ist, das Hilfe gebraucht wird. Konflikte abbauen, bevor sie eskalieren. Streßkandidatinnen vom Platz begleiten ohne das sie zum Zuge kommen. Auch im Pogogetümmel vor der Bühne. Natürlich dulden wir keine Rassisten, Sexisten...tralalala, die üblichen Unerwünschten brauchen sich gar nicht erst blicken lassen.
Und wenn du siehst, das doch jemand Einen zuviel gezwitschert hat, hilf ihm/ihr über die Strasse und guck dass alles OK geht. Nullbock auf Kollateralunfälle.

Alle haben es bereits mitgekriegt: Viele der Nachwendeprojekte haben grad den 25. Jahrestag auf dem Veranstaltungskalender (gehabt). Ist auch für uns ein guter Grund zum Feiern, wobei wir die älteren und neueren Projekte selbstverständlich mit einschließen. Und wir vergessen die Vielen nicht, die es nicht bis Heut geschafft haben und vergeben nichts. Die Gescheiterten wurden Kommerzinteressen und politischen Intrigen oder Machtspielchen geopfert. Nur wenige sind tatsächlich am Versuch gescheitert, alternative Lebensformen zu testen.
Diese Freiräume sind überall auf der Welt nötig, sie paßen nur nicht in die kranken Hirne der rechten politischen Hetzer und ihrer Lemminge, deren Idealvorstellung eine perfektionierte Landschaft mit Kz's und Germania's ist. Und auch nicht ins BILD des Stammtischpießers, der rechte Parolen gern in den eigenen Sprach"schatz" übernimmt. Oder Montags den Volksbegriff für sich vereinnahmt und uns als asozial betitelt. Um diesen im politischen Gestern liegenden Anschauungen etwas entgegen zu setzen, ist Erfahrungsaustausch zwischen unseren Projekten, Gruppen und Aktivisten unabdingbar. Und wer weiß, ob in Zeiten der massenhaften Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentum und explodierender Wohnkosten in den Innenstädten nicht die Akteptanz für "unkonventionelle" Lösungen wieder steigt...

Wir bevorzugen ein Leben ohne Herren und Knechte, erarbeiten täglich Ansätze dafür und versuchen unsere Utopien umzusetzen. Vieles davon wird hier auf dem CoS neuen potentiellen Mitstreiterinnen vorgestellt. Neu wird's zum Beispiel einen Xtra-ort für politische Bildung mit Vorträgen etc. geben. Und mehr Infostände than ever.

Ohne die Mithilfe vieler Projekte und Menschen kriegen wir so ein Fest nicht gebacken. Insbesondere Leute, die Stände in eigener Regie betreiben möchten sowie Leute, die uns Material und Ausrüstungen zur Verfügung stellen können, sollten Kontakt aufnehmen.